Los gings am 17.10.2009
… und wieder sitzen die üblichen Verdächtigen am Flughafen. Morgens um 9.35
geht der Flieger Richtung Newark, dort haben wir 5 Stunden Aufenthalt, die wir
uns u.a. mit Skytrainfahren vertreiben. In San Jose angekommen, werden wir von
Madeleine begrüßt, die uns in ihr B&B fährt und wunderbar mit Informationen
versorgt. Ein paar Bier im Supermarkt besorgt und gemeinsam mit Madeleine den
1. Abend begossen.
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18.10.2009
Zum Frühstück gab´s schon wieder Reisetipps. Wir verabschiedeten uns und fuhren
mit dem Taxi zur Autovermietung. Das Vergnügen mit dem "grauen Panther" weilte
aber nur kurz, da das ABS und vor allem der Allradantrieb defekt waren.

Also wieder zurück, in ein anderes Auto umgestiegen und weiter ging die Fahrt.
Nach 1,5 Std. Irrfahrt in San Jose ging es dann endlich Richtung Karibik. Nun sind
wir in Cahuita, haben ein nettes Hostel gefunden und sind nach diversen Geschmacksexplosionen in Miss Edith´s Restaurant berauscht. So kann die Reise
weitergehen!
19.10.2009
Heute geht’s weiter über Puerto Viejo nach Manzanillo. Dort angekommen,
drehten wir gleich wieder um. Am Playa Chiquita haben wir unsere Bleibe für
die
nächsten 2 Nächte gefunden: Cabinas Yemanya. Was für ein Flecken Erde!
Alles grün, um uns herum Libellen, Kolibris, Eichhörnchen, Krabben,
Schmetterlinge und im Hintergrund brüllen die Affen.
Vielleicht bleiben wir für immer hier..
20.10.2009
Nach dem Frühstück auf der Terrasse gingen wir wieder an den Strand, der uns
heute morgen bereits begeisterte. Das erste Bad in der Karibik genommen und
dabei ganz allein. Christian besorgte Boogie Boards und Essen für abends und nach
einem Brüllaffenkonzert direkt vor der Tür werden wir nun bei selbstgekochtem
Essen den Tag ausklingen lassen.


21.10.2009
Leider hieß es heute Sachen packen, da neue Gäste erwartet wurden. Unser
Tagesziel heißt Turrialba. Für die 170 km brauchten wir gute 4 Stunden. Nachdem
die morgige Raftingtour reserviert wurde, fuhren wir zum Hotel Turrialtico. Dort
genossen wir Ausblick und Abendessen und wurden Zeugen, wie ein wenig Nebel
eine ganze Stadt verschlingt.

22.10.2009
Der Pickup holte uns um 9 Uhr ab und wir fuhren zum Rio Pacuare. Wir bekamen
unsere Ausrüstung und schon konnte es losgehen. Die ersten Minuten war ich noch
etwas nervös, aber schon nach kurzer Zeit konnte auch ich nur noch jubeln. Die
Jungs saßen vorne und ich orientierte mich vor lauter Aufregung nur an ihnen. Die
Strecke war wunderschön und wir haben jeden Augenblick genossen.
Was für ein Spaß!
23.10.2009
Mittlerweile befinden wir uns in Orosi und machten heute einen Ausflug ins
gleichnamige Tal. Kurzer Stopp am Staudamm und Besuch der Ruinas de Ujarras
(erste Kirche Costa Ricas). Danach regnete es in Strömen und so fuhren wir über
dampfende Straßen zurück nach Orosi.


24.10.2009
Abschied von Orosi und nach einer aufregenden Fahrt auf der Panamericana bogen
wir in Chacarita Richtung Peninsula de Osa ab.

Die ersten 40 km waren besser als erwartet, aber die folgenden 35 km hatten es
echt in sich. Bergauf, bergab ging es durch Wasserläufe und unzählige Schlaglöcher
durch den Dschungel. Doch kurz vorm Ziel wartete ein scheinbar unüberwindbares
Hindernis auf uns: der vom Regen angeschwollene Rio Drake. Nach langem Zögern...
...entschlossen wir uns aber dann doch zur Überfahrt und nun haben wir endlich
Pazifikrauschen im Ohr.
25.10.2009
Die Sonne scheint! Also ab in die Hängematte. Von dort haben wir einen
wunderbaren Blick auf Leguane und Eidechsen, Kolibris und den Pazifik.
Lesen,
schlafen, Kekse futtern und einen Sonnenuntergangsspaziergang. Schöner
Tag eigentlich - nur leider hat Stephans Kamera einen kurzen "Tauchgang" nicht
überlebt.


26.10.2009
Heute wird getaucht. Gegen 8 Uhr wurde das Boot Richtung Isla del Cano bestiegen.
Die Hinfahrt war leicht regnerisch und wolkig, aber dort angekommen, brach die
Sonne hervor, der Himmel leuchtete blau und es wurde heiß. Die Jungs tauchten ab
und ich wartete wie immer mit einem Buch an Deck. Unser Lunch nahmen wir auf
der von 2 Rangern, einem Adler und hunderten Einsiedlerkrebsen bewohnten Insel
ein und fühlten uns dort einfach nur wohl. Dann noch der 2. Tauchgang und schon
gings wieder zurück. Ein Spitzentag geht zu Ende..


27.10.2009
Nach kleineren Reparaturen am Auto, hieß es heute nun wieder in den Dschungel,
um Schotterpisten und Flüsse zu bezwingen. Also Augen auf und durch. Weiter
gings über Matapolo (toller Strand, aber keine brauchbare Hütte) nach Quepos.
Dort sind wir die einzigen Gäste im (Geister) Hotel del Mar. Hoffen wir, dass der
National Park morgen genauso leer ist.

28.10.2009
Der Manuel Antonio N.P. war großartig! Zum Glück entschieden wir uns für einen
Guide, so dass wir unglaublich viele Tiere sahen, z.B. Affen, Krabben, Regenbogengrashüpfer, Faultiere, Kaimane, Turtels, Fledermäuse, Echsen, Schlangen...Besonders schön war die Tatsache, dass wir den riesigen Park fast
ganz allein für uns hatten. Es lebe die „Low Green Season“. Danach gings weiter
Richtung Monteverde. Die Panamericana zeigte sich heute von ihrer schönsten
Seite und hielt für uns noch ein Erlebnis der besonderen Art bereit. Neben einer
Brücke lagen etwa 15 Krokodile auf einer Sandbank und sonnten sich.


Nun sind wir in Santa Elena im Hotel Sunset angekommen und sind rundum zufrieden.

29.10.2009
Sollten Menschen mit Höhenangst Hängebrücken überqueren und an dünnen
Drahtseilen durch die Lüfte rauschen? Keinesfalls, es sei denn, man lässt sich
stundenlang überreden. Aber von vorn: Frühstück mit Blick auf den Golf von
Nicoya und ab in den Adventurepark. Allein der Walk durch den Nebelwald und
über die Hängebrücken war schon eine tolle Erfahrung.
Nach 2,5 Std. waren wir
fertig und Canopy rückte immer näher. Ich war kurz vorm Umdrehen, da hatte
ich schon das Equipment am Körper. Was dann folgte war
(für mich völlig
unerwartet) ein Riesenspaß!! Christian klang wie Tarzan und
Stephan
habe ich noch
nie so juchzen hören.

Unmittelbar nachdem wir mit dem letzten
1km langen Seil
fertig waren, fing es an,
aus Eimern zu schütten. Sowas nennt man Spitzentiming.
Also ab ins Hotel, relaxen
und das Adrenalin wieder runterfahren.
30.10.2009
Monteverde zeigt sich heute wieder in schönster Morgensonne und wir werden es in
bester Erinnerung behalten. Auf geht’s also - erst über die steinige Holperpiste,
dann
einmal um den See Arenal zum Vulkan Arenal. Danach haben wir erst mal ein
Hotel
mit Blick auf den Vulkan gesucht und gefunden. Abends waren wir in la Fortuna
essen
und danach versuchten wir unser Glück. Fortuna war uns hold - wir sahen
Lava!! In
einer wunderbaren Atmosphäre - Flussrauschen, Mondschein und
Glühwürmchen -
genossen wir den Arenal über Stunden.
Man muß auch mal Glück haben...


31.10.2009
Was für ein schöner Autofahrtag..blauer Himmel, Sonnenschein und schöne Mucke.
Wir fuhren direkt zur Peninsula de Nicoya. Einmal hielten wir kurz, um einen Fussel
von der Linse zu entfernen - und zack - wieder kamen wir uns vor wie im Zoo.
Tucane, Schmetterlinge, Kleinbären, egal wo wir sind , immer ist jede Menge
Leben um uns herum.


Dann mal wieder Holperpiste und in Montezuma angekommen, waren wir überrascht
von der entspannten Atmosphäre. Neben unserer Bleibe haben wir sofort das beste Restaurant des Ortes ausgemacht und erst nach einiger Zeit begriffen, warum hier
einige Leute so schräg und merkwürdig aussehen. Heute ist Halloween - Grund
genug, noch
feiern zu gehen!
1.11.2009
Heute ist Fauli / Lesetag auf der Terrasse mit Meeresrauschen im Ohr und dem
Supermarkt vor der Tür. Leider mussten wir feststellen, dass wir nach dem
gestrigen Abend fast pleite sind. Wird sich wohl morgen irgendwer bewegen
müssen...


2.11.2009
Heute früh saß eine Clique Weißkopfäffchen vor unserer Terrasse. Nach dem
Frühstück ging es nach Cobano, um die „To-do-list“ abzuackern. Knete besorgen,
Karten abschicken und an der Tanke Luft in den
schleichenden Plattfuß pumpen.
Und weil wir schon mal im Auto sitzen, schauen
wir uns auch gleich mal die Strände
von Mal Pais und Santa Teresa an. In Mal Pais
fanden wir eine versteckte Soda
direkt am Wasser und in Santa Teresa den
wahrscheinlich schönsten Strand
Costa Ricas.


3.11.2009
Nachdem wir nun wissen, wie es in Mal Pais aussieht, herrscht hier eine gewisse Aufbruchsstimmung. Also hieß es Sachen packen und nochmal im Cocolores
schlemmen.


4.11.2009
Tschüss Montezuma! Nach unser gestrigen Völlerei ging es heute einigen
Mitreisenden nicht so gut. Unsere Suche nach einer Unterkunft starteten wir in
Santa Teresa. Hier war es uns allerdings viel zu teuer und zu voll. In Mal Pais hatten
wir mehr Glück. Dort fanden wir alles, was wir brauchten: Garten am Meer,
Hängematte zwischen den Bäumen und ein Haus mit allem Schnickschnack. Hier
bleiben wir!!!


5.11.2009
Nach einem - endlich mal wieder mit Rührei - köstlichem Frühstück hieß das
Tagesprogramm faulenzen und lesen. Da mir gestern Abend mangels Bewegung
die Beine wehtaten, begleitete ich Stephan bei seinem Strandspaziergang. Es war
Ebbe und ich muss sagen, dass wir hier an einem der schönsten Strände gelandet
sind, die ich bislang sah. Haben ein wenig den Surfern zugeschaut und den Rest
des Tages im Schaukelstuhl verbracht. Jetzt sind wir alle im Erholungsmodus.

6./7.11.2009
Zwei eher unspektakuläre Tage, die wir mit Kolibribeobachtungen, Spaziergängen und Rumgammeln verbrachten. Höhepunkt war der Sternenhimmel nach unserem abendlichen Sodabesuch.
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8.11.2009
...was für ein herrlicher Tag! Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern.Stephan
geht spazieren und ich mache es ihm einige Zeit später nach. Wundervolle Musik in
den Ohren, visuelle Reizüberflutung und die Tatsache, dass wir noch einige Tage
zum relaxen haben, machen mich einfach glücklich. Der Tag endet mit unserem Sonnenuntergangsritual, anschließendem Wetterleuchten und vier wilden Pferden,
die am Strand an uns vorbeitrotteten.

9./10.11.2009
Zwei Urlaubstage voll mit Lesen, diverse Tiere beobachten, aufs Meer starren, ab
und zu essen und den Moment genießen.



11.11.2009
Der letzte Tag in Mal Pais - die Stimmung ist gedrückt und der heutige Sonnenuntergang machte uns den Abschied auch nicht gerade leichter..

Zum Abschiedsessen fahren wir ins Dorf. Während wir essen, quatschen und unser
letztes Imperial trinken, windet sich eine Schlange neben uns am Geländer hoch.
Wir nehmen sie gelassen zur Kenntnis, bis sich dann doch die Unruhe des Kellners
und der schaulustigen Nachbarn auf uns überträgt und selbst der ortsansässige
Schlangenfänger sich dem Tier nur vorsichtig näherte. War wohl doch nicht so
harmlos wie wir dachten..
12.11.2009
Nach einem letzten Blick auf unseren Strand starteten wir Richtung Fähre, die uns
nach Puntarenas brachte. Von dort aus ging es auf der Panamericana nach San José.
Dort angekommen, hieß es erst einmal shoppen. Danach irrten wir durch die Stadt,
um Louis zurückzugeben. Nachdem wir auch das erledigt haben, brachte uns ein
Taxi zu Madeleine, bei der wir nun die letzte Nacht verbringen werden.

13.11.2009
Ein Monat Costa Rica liegt nun hinter uns. Die unerwartet vielfältige Tier– und
Pflanzenwelt war täglich für eine Überraschung gut, leckeres Essen und nette Leute
rundeten unseren Aufenthalt perfekt ab.
Kurzum: ein Land zum Wiederkommen.
Und wer noch nicht genug hat, für den gibts hier
>
die Reiseroute
> ein paar Infos über dieses kleine feine Land
> und noch mehr Bilder
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