Weg zum Milford Sound



Neuseeland 2005

 

11.11.2005 — Tag 1

Los geht’s vom Nordbahnhof über Friedrichstrasse zum Zoo,12.50 Uhr kam der Zug
nach Frankfurt—nur unser Abteil Nr. 34 war natürlich nicht dabei.. hatten trotzdem
Plätze und kamen um 14.45 Uhr in Hannover an..leider 4 Minuten später als unser
Anschlusszug gehen sollte. Kurzer Sprint durch den Bahnhof und zum Glück hatte
dieser Zug auch Verspätung. Einchecken in FRA und ab geht’s zur nächsten
Wartestelle nach Dubai. Da sitzen wir nun und harren der Dinge, die da kommen…

12.11.2005 — Tag 2

Flug von Dubai über Sydney nach Christchurch

13.11.2005 — Tag 3 — 85 km

Nach 39 Stunden bzw. 41 wenn die Fahrt zur 1. Übernachtungsmöglichkeit
mitgerechnet wird — sitzen wir hier erschöpft aber glücklich und saugen das Land
auf. Wir haben am Flughafen sehr günstig einen Kombi mit viel Schlafmöglichkeit
gemietet und dann unterwegs unseren 1.Kaffee genossen. Die Leute machen alle
einen sehr entspannten Eindruck und die Landschaft ist der Hammer. Natürlich gab
es zur Begrüßung Regen. Unsere 1. Nacht verbringen wir in Akaroa mit Blick auf
den Naturhafen.
Werden uns nun die weitere Route ausdenken..

 

Akaroa

 

14.11.2005 — Tag 4 — 565 km (650 km)

Um 6.00 Uhr waren wir nach einer langen Nacht wach, sind dann gestern doch vor
lauter Erschöpfung gegen 18.30 Uhr eingeschlafen. Haben die Morgenstund´ für
einen in (fast) einsamen Spaziergang durch das zauberhafte Örtchen Akaroa genutzt
mit Zwischenstop beim Bäcker zum Frühstück.

 

Akaroa

 

Dann ging´s gegen neun Richtung Dunedin..aber so richtig kamen wir nicht voran —
es gab zu viele Motive:-)

 

grüne Wiese

 

windschiefe Bäume

 

Egal wo wir hinschauen, es ist einfach nur schön! Kurzer Stop am Pazifik, um uns
die Boulder´s anzusehen.

 

Boulders

 

Danach ging es weiter nach Otago Peninsula zum Albatrosse gucken, aber es gab
nicht nur die, sondern auch Robben, Delphine und Kormorane. Wir haben einen
sehr schönen Schlafplatz, gerade Abendbrot gegessen, ein Bierchen gezischt und
werden gegen acht schlafen..

 

Otago Peninsula

 

15.11.2005 — Tag 5 — 370 km (1020 km)

..so dass wir um 4.15 Uhr wach waren und um 5.15 Uhr aufstanden. Kleines Frühstück
und gegen 6.00 Uhr Abmarsch. Über Lawrence (kleines Goldgräberdörfchen) zum
Lake Te Anau. Wunderbares Picknick am Fraser Beach in Manapouri und kurzer Stop
in Te Anau. Weiterfahrt Richtung Milford Sound, um dann aber umzudrehen und im Backpacker einzuchecken. Ein kurzes Nickerchen wurde zum langen und es ist ein
sehr stürmischer, nasser Abend, so dass wir es uns hier gemütlich machen.

 

Fraser Beach

 

 

16.11.2005 — Tag 6 — 397 km (1417 km)

...und mal wieder durchgeschlafen — ich jedenfalls. So waren wir wieder gegen
5.30 Uhr wach und machten uns gegen 6.30 Uhr auf den Weg. Nachdem es die ganze
Nacht durchgeregnet hat, war der Morgen zwar wolkenverhangen, aber trocken.
Pünktlich um 8.30 Uhr kamen wir am Milford Sound an und mit uns die Sonne.

 

Milford Sound

 

Milford Sound

 

Milford Sound

 

Eine Bootstour durch einen Fjord war für uns beide eine Premiere, aber die Strecke
dorthin war mindestens genauso beeindruckend. Auch hier galt: „Der Weg ist das
Ziel“! Was für Kulissen!! Es fehlen die Worte, um diese Landschaften zu beschreiben,
hoffentlich sind die Bilder aussagekräftiger.

 

Weg zum Milford Sound

 

Weg zum Milford Sound

 

Weg zum Milford Sound

 

Es gab leider auch kleine Negativerlebnisse, wir trauern um zwei Vögel
(wir nennen sie hier auch „suicide birds“ weil sie uns ständig vors Auto fliegen).
Sind nun gegenüber von Queenstown, haben Abendbrot im Freien zu uns genommen
und werden heute in unserem treuen Wagen übernachten, hoffentlich verschonen
uns die Sandfliegen. Heute Mittag hatten wir leckeres Lunch in Te Anau, Christian´s
erstes Lamm. Morgen gibt’s ein bißchen Action und unser nächstes Ziel kennen wir
noch nicht.

17.11.2005 — Tag 7 — 256 km (1673 km)

Was für ein Tag!!

Aber von vorn: Sind „erst“ um sieben aufgestanden, habe diesmal auch besser in
„Holden“ geschlafen. Um 9 Uhr ging dann unser Jetboat über den Lake Wakatipu
und den Short River — was für ein klares Wasser!!!

 

Jetboat

 

Nach einer Stunde pitschnass aber glücklich. Haben uns dann noch einen Kaffee in Queenstown genehmigt und weiter ging es. Zum Glück haben wir uns für die
Bergstrasse entschieden, so dass wir auf dem Weg nach Wanaka am „Cardrona Hotel“ vorbeikamen und dort unsere Mittagspause verbrachten. Es war so bezaubernd, dass
es schwer fiel weiterzufahren.

 

Cardrona Hotel

 

Cardrona Hotel

 

Aber es ging natürlich weiter..kurzer Stop am Lake Wanaka mit Blick auf den Mount
Aspiring.

 

 

Lake Hawea

 

Dann rein ins Städtchen: Emails versenden, neuen UV-Filter und Brot besorgt und
das war es in Wanaka. Weiterfahrt Richtung Haast, auch hier eine fantastische
Strecke, vorbei am Lake Hawea (WOW!) und irgendeinem Fluss, sind aber nicht
sicher, welcher es war. Heute haben wir mal im Motel eingecheckt — natürlich
wurde uns wieder Glückszimmernr. 11 zugewiesen, so wie in Te Anau Down auch
schon. Ab zum Strand, und dieser Hammertag findet ein Hammerende mit einem Strandspaziergang am Tasmanischen Meer.

 

Haast beach

 

Sehen uns nachher noch den Sonnenuntergang an, nehmen eine
Dusche, verarbeiten den Tag und schlafen mal wieder mit einem Lächeln auf den
Lippen ein.

 

Haast Beach

 

18.11.2005 — Tag 8 — 319 km (1992 km)

Der Tag begann für uns um 5 Uhr, Christian machte nochmals einen
Strandspaziergang und vor der Abfahrt sammelten wir noch Steine. Weiter ging es
Richtung Fox Glacier.

Fox Glacier

 

Fox Glacier

 

Schon sehenswert. Christian sah sich noch den Franz Josef Glacier an und dann
ging es weiter. Spätes Lunch in Ross und kurzer Stop in Hokitika, um Frühstück
einzukaufen. Der Tag endet so wie er begann: am fantastischen Strand der
Tasman Sea — heute Nacht wieder in Holden..

 

Tasman sea - Kumara Junction

 

19.11.2005 — Tag 9 — 345 km (2337 km)

Mal wieder ein sehr erlebnisreicher Tag. Um 7.00 Uhr aufgestanden, gefrühstückt an
unserem Strandschlafplatz und der 1.Halt in Punakaiki bei den „Pancakes“.

 

Pancake Rocks

 

Weiter ging es Richtung Westport mit einem Abstecher am Cap Foulwind um
Robben aus nächster Nähe zu beobachten.

 

Cap Foulwind

 

Cap Foulwind

 

Die Landschaft war heute wieder eine ganz andere. Wir fahren eine wunderschöne Flußstrasse entlang und hielten zwischendurch am Adventure und Heritage Park, in
dem sich die längste Hängebrücke Neuseelands befindet. Und wer ist rübergelaufen?!?
ICH!!! Ganz allein (auf dem Rückweg jedenfalls, auf dem Hinweg brauchte ich noch aufbauende Worte) Jedenfalls bin ich sehr stolz:-)

 

Fluss

 

Hängebrücke imAdventure und Heritage Park

 

Hängebrücke im Adventure und Heritage Park

 

Ach ja, zwischendurch waren wir noch in einer Goldmine („Mitchell´s Goldmine),
wurden aber leider nicht fündig, waren aber sehr beeindruckt. Mittagessen gibt´s
in Westport, sattgemacht hat es, was soll´s, Neuseeland braucht auch keine gute
Küche:-). Nun sitzen wir im wunderbaren Garten von Glen und Stan`s B&B (sehr empfehlenswert), genießen die Abendsonne und den Ausblick nach einem sonnigen
Tag (an der Westküste soll das schon was heißen) und sind rundum zufrieden.

 

ausblick vom doone cottage

 

20.11.2005 — Tag 10 — 432 km (2769 km)

Was für ein schöner Start in den Tag mit Glen´s Frühstück und Geschichten. Nach
einem herzlichen Abschied hieß unser nächstes Ziel Golden Bay. Auf dem Weg
dorthin lagen die Pupu Springs, Neuseeland´s größte Süßwasserquelle . Das Wasser
ist so klar (Sichtweiten bis 60m !!), dass man die ganzen Forellen, die sich dort so
tummeln, mit steigendem Appetit, bestens beobachten konnte.

 

 

Pupu Springs

 

weiter ging es zum Cap Farewell —

 

CApe FArewell

 

„Mittag“ gab es in Collingwood...kochen kann hier echt keiner. Na ja, Thaiküche:
Wir freuen uns auf dich! Über Nelson (der Riviera Neuseelands) Richtung Blenheim..
schnell raus aus der Stadt! Nach dem Einkauf und nach langer Suche haben wir einen traumhaften Schlafplatz außerhalb von Havelock mit Blick auf die Marlborough
Sounds..Heute war ein sehr kurvenreicher Tag:-)!

 

Marlborough Sounds Havelock

 

21.11.2005 — Tag 11 — 553 km (3322 km)

Regen prasselte heute morgen auf´s Autodach (ja ich habe die Nacht wirklich
überlebt, die Handbremse hat sich nicht gelöst:-)). Es schien ein nasser Tag zu
werden, also war der Plan nach Kaikoura zu fahren, um evtl. einen Platz fürs
Whalewatching zu bekommen. Auf dem Weg dorthin brach der Himmel auf und die
sowieso wunderschöne Strecke wurde beschienen, so dass aufgrund der
Sonnenstrahlen auch unsere Laune stieg. Auch die Tatsache, dass die Boote an dem
Tag nicht ausliefen, änderte nichts daran. Wir reservierten für den 25.11.09 um 7.15
Uhr, tranken einen Kaffee, genossen die Küste und bogen ab in die Berge. Die
Strecke
nach Hanmer Springs war auch mal wieder der Hit.

 

Strecke nach Hanmer Springs

 

Dort angekommen haben wir unseren Wäschesack abgegeben und sind mit der
Hoffnung auf ein Positiverlebnis im kulinarischen Bereich essen gegangen..naja..
zurück über den Lewis Pass, den wir leider nicht so wahrnahmen, dafür aber umso
mehr die dampfenden Regenwälder um uns herum.

 

Regenwald

 

Schlafen heute nochmal an unserem Schlafplatz in Kumara und schauen uns morgen
Shanty Town an. Gute Nacht!

 

Kumara Junction

 

22.11.2005 — Tag 12 — 256 km (3578 km)

Werden hier noch zu Langschläfern..sind um 8.00 Uhr aufgewacht, gefrühstückt und
zur Shanty Town. Sehr interessant, dort wurde eine Goldgräberstadt mit Schmiede, Feuerwehr, Schule und Uhrmacher etc. nachgebaut und mit originalem Werkzeug eingerichtet (Gold gefunden!).

 

Shanty Town

 

Gegen Mittag dann bei strahlend blauem Himmel über den Arthurs Pass.

 

Arthurs Pass

 

In Castle Hill keine Schlafmöglichkeit (kleines neues Retortendorf), also weiter.
Spätes Lunch, heute mal zur Abwechslung Fish and Chips :-) in Darfield und sind jetzt
im B&B in einem riesigen, total schönem Farmerhaus mit Blick auf Berge, Wald und
fressende Kühe. Die Küche hier ist größer als unser Wohnzimmer, Christian ist
begeistert (warum muss ich ausgerechnet jetzt an Gulasch denken?).

23.11.2005 — Tag 13 — 585 km (4163 km)

Nach einem leckeren Frühstück bei Christie & Roy verabschiedeten wir uns gegen
8.30 Uhr , begutachteten aus der Ferne Roy´s Opussumfalle und fuhren ohne Ziel los. Irgendwann beschlossen wir, uns den Mount Cook noch anzusehen und diese
Entscheidung haben wir nicht bereut.

 

zum Mount Cook

 

Mount Cook

 

Lupinen

 

Auf dem Weg dorthin schoben wir die Klapperkiste eines Franzosen an, dessen
Anlasser kaputt war (Dank an Holden an dieser Stelle für seine Zuverlässigkeit!).
Sind
jetzt in der Nähe von Timaru am pazifischen Strand, liegen im Auto und um uns
herum tobt der Sturm.

 

Timaru Beach

 

24.11.2005 — Tag 14 — 362 km (4525 km)

Heute morgen sind wir um 6.00 Uhr wachgeworden—gerade rechtzeitig zum
Sonnenaufgang.

 

TImaru


Kleine Fotosession durch Ron (einen morgendlichen Strandläufer), Frühstück im salzverkrusteten Holden und ab ging es in Richtung Christchurch. Als wir dort
ankamen, regnete es wieder und wir tranken erst einmal einen Kaffee in
Neuseelands größter Stadt auf der Südinsel. Dann haben wir Tickets für die
Christchurch-Tram gekauft, die wir uns eigentlich hätten sparen können, denn die
Strecke war sehr kurz. Waren in der Art Gallery und auch das Casino haben wir uns angeschaut und 8 NZD gewonnen. HURRA! Weiter zum Cathedral Square, um dem
Wizard beim Meckern auf seiner
Leiter zuzuhören.

 

Christchurch

 

Wizzard

 

Vergeblich suchten wir auch heute wieder nach einem Restaurant mit „Lamb-Award“.
So sind wir beim günstigen Thai eingekehrt und haben uns dort richtig sattgegessen.

Unser Ziel hieß heute Kaikoura und die Strecke dorthin brach wieder alle Rekorde.
Saftige grüne Hügel, tiefe Täler und irgendwann kam noch das Meer hinzu.

 

grün

 

Haben uns im Motel eingecheckt und Terry (der Gastgeber) ist ein entzückender
Zeitgenosse. Nun bleibt nur zu hoffen, dass der Seegang morgen ruhig ist, damit es
losgehen kann zum Wale angucken…

25.11.2005 —Tag 15 — 160 km (4685 km Südinsel) + 65 km Nordinsel (4750 km)

Um 6.00 Uhr klingelte (!) der Wecker, Sachen gepackt und ab zur Whale Watch
Station (Reservierung ist hier Pflicht!). Um 7.45 Uhr ging es dann zum Boot, mit uns
ca. 40 andere voller Erwartung und Vorfreude. Durch mein Know How ,was
Bootfahren anbelangt (Christian sei Dank!), wurde mir diesmal nicht schlecht. Leider
konnten dies nur 50 % der anderen Walfreunde behaupten. Die restlichen brauchten
statt Fotoapparat nur ihre Kotztüte. Jedenfalls haben wir 3 Wale gesehen—was für
ein Erlebnis!!
!

 

Pottwal

 

Dann wurde unser Boot von Delfinen begleitet und Albatrosse gab es auch noch aus
kurzer Distanz zu sehen.

 

Delfine

 

Leider war alles schon gegen 10.00 Uhr vorbei und wir starten durch zur Fähre
Richtung Nordinsel. Da ich wieder mal träumte (wahrscheinlich noch von den
Pottwalen), ist uns eine Fähre vor der Nase weggefahren, so sind wir erst 14.25 Uhr
los. Mittlerweile abgehärtet, konnte mir die 3,5 stündige wellenreiche Überfahrt
nichts anhaben. In Wellington „Holden2“ in rot entgegengenommen, raus aus der
Stadt und direkt in einen Stau (!) hinein. Unser 1. Stop auf der Nordinsel befindet
sich in Paraparaumu. Haben uns im Take away Fish&Chips fürs Strandpicknick geholt. Mittlerweile ist es 21.00 Uhr und wir haben keine Lust weiterzusuchen. Also schlafen
wir gleich hier
auf dem öffentlichen Parkplatz. Gute Nacht!

26.11.2005 — Tag 16 — 356 km (5106 km)

Der Tag begann mit optischen Eindrücken ganz anderen Art. Das Southward Car
Museum
wartete mit über 200 klassischen Automobilen auf uns und wir waren beide
völlig fasziniert.

 

Classic Car Museum

 

Auf dem Weg nach Taupo fuhren wir zwar streckenweise durch schöne Landschaften,
nur leider meint es hier die Sonne nicht besonders gut mit uns..Es ist kalt, wolkig
und regnerisch. Gut, dass wir im Auto saßen und die Radfahrer überholten (gefühlt
so ca. 5000), die sich an diesem ungemütlichem Tag um den Lake Taupo quälten.
Sind jetzt hier im Motel mit Blick auf den See und hoffen auf besseres Wetter in
den nächsten Tagen.

27.11.2005 — Tag 17 — 263 km (5369 km)

Eigentlich wollten wir den Tag mit einem kleinen Segeltörn beginnen, allerdings war
es doch recht frisch und bedeckt, so dass wir uns dann doch nicht dazu aufraffen
konnten. Also ging es gleich zu den Huka Falls, danach zu den Craters of the Moon,
jedoch waren diese nur ein Vorgeschmack auf die Wai-o-Tapu, hier zischte und
brodelte es überall und ja, es stank gewaltig.

 

Wai-o-Tapu

 

Wai-o-Tapu

 

Alle anderen Programmpunkte waren völlig überteuert und so nahmen wir in Rotoura
eine Stärkung zu uns und suchten in der Nähe von Tauranga einen Schlafplatz. Sind
jetzt irgendwo im Niemandsland mit Blick aufs Wasser und unter einem
Abendhimmel, der in Flammen steht.

 

Sonnenuntergang

 

28.11.2005 — Tag 18 — 204 km (5573 km)

Nach dem fantastischen Sonnenuntergang gestern und einem wunderbaren
Sonnenaufgang heute verließ sie uns auch gleich wieder. Die Strecke nach
Coromandel ist sehr schön, allerdings fuhren wir aufgrund des Wetters nicht so
euphorisch durch die Landschaft wie im Süden. Dafür gab es leckeres Lunch,
Wäsche wurde gewaschen und wir sind heute mal wieder im Motel - bitte, bitte
morgen Sonne!

 

Coromandel

 

29.11.2005 — Tag 19 — 209 km (5782 km)

Wieder nur durch den Wecker wachgeworden, so langsam haben wir den
Rhythmus hier übernommen. Um 10.15 Uhr ging unser Zug an der Driving Creek
Railway Station. Es ging durch den grünen Wald mit Farnen so hoch wie Palmen
und toller Ausblicke.

 

Driving Creek Railway

 

Driving Creek Railway

Kurzer Stop in Coromandel zum Mittag und dann auf die Coromandel Peninsula.
Heute ließ uns die Nordinsel nicht im Stich. Es gab Sonne, blauen Himmel und eine Küstenschotterstrecke erster Sahne. Waren entzückt und haben die Nordinsel zum
ersten Mal geliebt. Sind nun am Strand vom „Firth of Tames“ nahe Miranda, haben
uns geräucherten Fisch zum Abendbrot gegönnt und genießen das Hier & Jetzt in
vollen Zügen.

 

Coromandel Peninsula

 

Coromandel Peninsula

 

Coromandel Peninsula

 

30.11.2005 —Tag 20 — 448 km (6230 km)

Die Sonne schien beim Aufstehen und wir waren guter Dinge auf dem Weg zur Bay
of Islands. Wir fuhren über Auckland, um die Flüge zu bestätigen, was sich als
überflüssig herausstellen sollte. Weiter ging es durch Whangarei mit Stop in Paihia,
um Preise fürs Fischen zu checken, Mittag zu essen (endlich mal ordentliches
Seafood) und Emails zu versenden. Der Aufenthalt war zu lang für unser
Nervenkostüm. Alles sehr touristisch und anstrengend. In der Hoffnung auf eine
anständige Bleibe fuhren wir Kilometer für Kilometer..

 

Bay of Islands

 

und jetzt sind wir hier:
Matouri Bay….Es könnte nicht schöner sein! Der perfekte Abschluss unserer

Neuseelandtour (warum bitte sollten wir weiterfahren?!?!).

 

Matauri Bay

 

01.12.2005 —Tag 21 — endlich mal keine Autofahrt!

Was für ein herrlicher Tag! Haben das absolut richtige Plätzchen für den Ausklang
unseres Trips erwischt . Sind gegen 8.00 Uhr mit dem Boot aufs Meer um zu angeln
und haben nach kurzer Zeit den ersten Red Snapper am Haken.

 

Matauri Boat

 

Unseren Vormittagsfang in den Kühlschrank verfrachtet und Christian ist gleich
wieder mit frischen Ködern alleine los. Das Ausnehmen der Fische erledigte er
direkt am Strand, ab in die Pfanne und rein in den Bauch...Hmmmmm!

02.12.2005 — Tag 22

Faulitag! Bißchen gelesen, rumgedöst, unseren selbstgefangenen Fisch zum Mittag verspeist..schon wieder hmmm:-).

Am Nachmittag haben wir hier in der Nähe einen kleinen Regenwaldspaziergang
gemacht, um die riesigen Kauribäume zu bestaunen. Christian erklomm noch den
Hügel auf welchem an die „Rainbow Warrior“ erinnert wird, die in dieser Bucht
ihre letzte Ruhe fand. Dann hieß es schon Sachen packen, denn morgen geht es
los...nee, nicht nach Hause, sondern nach Thailand:-)!!

 

Matauri Bay

 

03.12.2005 — Tag 23

Wir hatten einen wunderbaren Abschiedsabend und entschieden uns für eine deutlich
längere Strecke Richtung Auckland.

Nach 3 Wochen und ca. 6500 Kilometern zeigte sich Neuseeland heute nochmal von
seiner Schokoladenseite. Strahlender Sonnenschein, blaues Meer, grüne Hügel...und
nun verlassen wir dieses wunderschöne und abwechslungsreiche Fleckchen Erde mit
einer Träne im Knopfloch.

 

BAy of Islands

 

04.12. — 09.12.2005—Tag 24—29

Sind gegen 1.00 Uhr nachts in Bangkok angekommen und haben meinetwegen auch
gleich das erstbeste (und wahrscheinlich teuerste) Taxi Richtung Trat genommen.
Was für eine Fahrt! Bin wachgeworden als Christian den Fahrer fragte: „You need
a break?!“ Der hat mehr geschlafen, als dass er wach war! Habe im Rückspiegel
immer nur die zufallenden Lider gesehen und wir hatten 3 Stunden gut zu tun, ihn
am Einschlafen zu hindern..wir jedenfalls waren hellwach! Gegen 7.00 Uhr waren
wir dann auch an der Fähre nach Ko Chang. Als einzige Touris um die Zeit war es
etwas schwierig, zum gewünschten Strand zu kommen. Aber Christian
gelang es
dann doch, ein erschwingliches Pickup bei der örtlichen Transportmafia
klarzumachen. So sitzen wir nun vor unserem Bungalow im „Nature Beach Resort“
und freuen uns aufs Barbecue.. (ein bisschen fehlt uns Neuseeland).
Die nun folgenden Tage verbrachten wir damit zu faulenzen, die Eindrücke der
letzten Wochen zu verarbeiten und uns mit fantastischem Essen vollzustopfen -
bis wir fast platzten…

 

Ko Chang - Nature BEach Resort

 

Details der Rückreise bleiben euch erspart — und deshalb ist hier Ende.

 

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Aber wer noch nicht genug hat, für den gibts hier
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